Ich kam mit drei offenen Absagen aus Universitätskliniken. In der Beratung haben wir erst die Schichtwünsche und dann die Trägergröße sortiert — danach stimmten die Bewerbungen besser. Eine Zusage in einem kommunalen Haus kam nach sechs Wochen; die Wartezeit auf Rückmeldungen blieb trotzdem zäh.

Jonas R., Physiotherapeut — Karriereberatung Stellensuche

Die Überarbeitung meines Lebenslaufs hat Station und Fortbildungen endlich so sortiert, dass die Pflegedienstleitung nachgefragt hat. Das Anschreiben musste ich zweimal nachschärfen, bis der Ton nicht mehr zu allgemein wirkte.

Selin A., Pflegefachkraft — Bewerbungsunterlagen

Vor dem Gespräch in der Kinderklinik haben wir typische Fragen zu Bereitschaft und Teamkonflikten durchgespielt. Hilfreich war vor allem das Feedback zu meinen zu langen Antworten — weniger das Aufsagen von Fachbegriffen.

Dr. Lena M., Ärztin in Weiterbildung — Gesprächstraining

Als Wiedereinsteigerin nach Elternzeit brauchte ich Realismus zu Teilzeitstellen im Umland von Frankfurt. Die Liste war kürzer als erhofft, aber ehrlich. Ohne die Priorisierung hätte ich mich in Vollzeitausschreibungen verzettelt.

Claudia H., examinierte Pflegekraft — Karriereberatung

Fallskizze: Wechsel von der Intensivstation in die Ambulation

Ein Pflegefachmann mit acht Jahren ITS-Erfahrung wollte in eine ambulante onkologische Praxis wechseln. Gemeinsam prüften wir, welche Fortbildungen die Ausschreibungen verlangten, und priorisierten Häuser mit Einarbeitung in Teilzeit. Nach vier Sitzungen und zwei Gesprächen nahm er eine Stelle mit dreimonatiger Einarbeitung an. Entscheidend war nicht die Anzahl der Bewerbungen, sondern das Abwarten passender Schichtmodelle.